Die Top 8 Zeitverschwendungsmöglichkeiten für Studenten

 

Hier sind die Top 8 der besten Zeitverschwendungsmöglichkeiten für Studenten, die keine guten Noten im Studium haben wollen.

Du studierst und am die Klausur kommt immer näher und dennoch hast du es heute wieder nicht geschafft, dass du dein Lernpensum geschafft hast. Aus Motivation wird Frust und Ärger und der behindert dich noch mehr beim Lernen.

Ich habe dir hier die Top8 der größten Zeitverschwender für dein Studium zusammengefasst.

  1.  Keine oder schlechte Planung
  2. Keine Prioritäten
  3. Das Märchen von Multitasking
  4. Überflüssiges Zeug machen
  5. übertriebener Perfektionismus
  6. Das Parkinsonsches Gesetz ignorieren
  7. Das Internet
  8. Falsche Freunde

Keine Planung

Du hast keine Planung oder eine schlechte Planung. Wenn du keine Planung hast, dann wünsche ich dir viel Erfolg! Denn das wirst du wohl auch nicht mehr so schnell lernen können. Es gibt zwar viele Möglichkeiten, dich zu organisieren, aber schaffst du das genau jetzt? Hast du ein Ziel? Was machst du in den Semesterferien?
Genau das meine ich.
Jetzt hast du den Lernstress und in den Semesterferien willst du dich von dem ganzen Stress erholen. Dabei kannst du in den Semesterferien genau das tun, was du jetzt nicht tun konntest. Deine Planungsskills optimieren oder lernen wie man überhaupt sein Studium plant.
Doch viele Studenten sehen die Semesterferien als „Ferien“ um sich zu erholen, so wie es eben früher in der Schule war.
Also bleiben die neuen Fähigkeiten der guten Planung des Semesters wieder nicht gelernt. Und vor den Klausuren im kommenden Semester wiederholt sich das gleiche Spiel wie dieses Semester auch.

Prioritäten setzen

Machst du die richtigen Sachen oder machst du das wozu du gerade Lust hast?
Prioritäten setzen ist auch wichtig für dein Studium.
Wenn du keine Prioritäten gesetzt hast, wirst du dich unweigerlich verzetteln. Ich habe das Werk meines Studiums leider schmerzhaft feststellen müssen, denn ich hatte lange Zeit weder Prioritäten noch Ziele noch einen Tagesplan nachdem ich vorgegangen bin. Ich kann mir also nur ans Herz legen, dass du dir deiner Prioritäten bewusst wirst und dass du dir einen täglichen „Arbeitsplan“ erstellst.

Ich habe hierbei sehr gute Erfahrungen mit einem so genannten Mastermind gemacht, das ist eine Gruppe von vier bis fünf Studenten, die das gleiche Ziel verfolgen und die sich innerhalb dieser Gruppe regelmäßig treffen und sich gegenseitig im Mastermind Unterstützung geben. Wir haben uns einmal sonntags getroffen via Skype und haben dort unterbrochene vorgestellt und haben vorgestellt wie wir uns die kommende Woche vorstellen, welches Arbeitspensum abzuarbeiten ist.

Leider gab es auch hier unterschiedliche Prioritäten und so haben einige Kommilitonen nicht die gleichen Prioritäten gehabt und waren der Meinung dass in den Semesterferien “frei“ ist.

Das Märchen vom Multitasking

Du denkst auch das du mehrere Seiten Sachen gleichzeitig machen kannst?

Dieses Märchen das Multitasking kannst du geflissentlich vergessen. Ich habe die Erfahrung gemacht das ich am besten gelernt habe wenn das Handyauswahl (oder im Flugmodus), der Computer mindestens 10 m entfernt war, ich sämtliche Kommunikation in meine Anführungszeichen Pausen“ gelegt habe und wenn ich zum Lernen einen speziellen „Lernplatz“ aufgesucht habe. Bei mir war dieser Lernplatz die Küche, da hier ausreichend Licht war es warm war und auch sonst sämtliche Ablenkungen sehr weit entfernt waren.

Die Einsicht Ablenkung war meine Pomodoro-Uhr, die alle 25 Minuten mich zur Pause erinnerte. Nach 5 Minuten Pause habe ich dann an meinen Skripten weitergearbeitet.

Manchmal habe ich in diesen kurzen 5 Minuten Pausen das Handy gezückt und habe meine Nachrichten abgerufen und beantwortet. Ich habe allerdings festgestellt, dass wenn ich diesen 5 Minuten Pausen mein Handy nicht benutze der Lerneffekt viel besser ist, denn es kam in diesen Pausen zu einem Nachlerneffekt.

Überflüssiges Zeug machen

Du kennst vielleicht das Problem, wenn Zeit zum Lernen willst hast du viele Aufgaben zu erledigen. Du musst vielleicht die Wäsche machen, das Geschirr abwaschen, Schreibtisch aufräumen oder vielleicht sogar das Katzenklo sauber machen. Auf einmal werden viele unnötige Sachen sehr wichtig, nur um nicht mit dem Lernen beginnen zu müssen.
Verbanne dieses überflüssige Zeug aus deinem Leben. Zumindest in den Zeiten in denen du produktiv lernen kannst. Wenn du nach der Pomodoro-Technik arbeitest, dann findest du sicherlich 30 Minuten Pausen in denen du diese Aufgaben erledigen kannst. Ich komme gleich noch zum parkinsonschen Gesetz, ich kann dir aber sagen das du in 30 Minuten Pause sehr viel schaffen kannst. Lass also das überflüssige Zeug so lange liegen, bis du entweder eine längere Pause hast oder mache es später am Abend, wenn sowieso nicht mehr lernen kannst.

Perfektionismus

Alles was du tust muss perfekt sein? Du machst so lange bis alles wirklich perfekt ist? Kennst du die 80/20 Regel?
Es ist vielleicht richtig dass die Aufgaben gut und sehr gut umgesetzt werden müssen, aber Perfektionismus hemmt dich. Mit der richtigen Strategie (die 8020 Strategie) kannst du dennoch perfekte Ergebnisse abliefern. Das klingt jetzt vielleicht etwas komisch aber wenn du dich eingehender mit dieser Strategie beschäftigt hast wirst du merken das sehr viel an dieser Strategie funktioniert.

Ein kleines Beispiel:
Ich muss zum Beispiel heute 70 Altklausurfragen bearbeiten. Jetzt teile ich mir diese Klausurfragen zunächst in zehn Blöcke a sieben Aufgaben. Wenn ich an einem Tag fünf Aufgaben bearbeitet habe, dann ist das ein Erfolg für mich. Ich könnte mich jetzt natürlich ärgern, dass ich nicht alle sieben Aufgaben geschafft habe, würde dann aber früher oder später wegen meines Perfektionismus zu Grunde gehen. Am zweiten Tag bearbeite ich wieder sieben Aufgaben, diesmal schaffe ich vielleicht sechs Aufgaben. Auch hier kann ich wieder stolz auf meine Leistung sein. Am dritten Tag schaffe ich die erwarteten sieben Aufgaben und ich habe 100 % erreicht. Diesen Flow gilt es jetzt zu nutzen um die weiteren Tage ebenfalls sieben Aufgaben zu schaffen. Am Ende bleiben für den 11.Tag nur noch die Aufgaben die an den vorhergehenden Tagen nicht bearbeitet wurden.

Was zeigte dieses Beispiel?

Mir zeigt dieses Beispiel, dass es durchaus möglich ist mit 80 % der Leistung zufrieden zu sein und stolz auf die Leistung zu sein. Im Endeffekt zählt nur das Gefühl des FLOW das du erreichst und in diesem FLOW kannst über dich hinaus wachsen.

Würdest du dich gleich am ersten oder zweiten Tag mit dem Perfektionismus selbst limitieren, dann würdest du nicht bis zum achten Tag kommen und du würdest an sechs Tagen nicht das Gefühl von Stolz, Glück und Zuversicht haben, dass du alles schaffen kannst.

Parkinsonsches Gesetz ignorieren

Zeit dehnt sich so lange aus wie sie zur Verfügung steht. D.h. dass jeder Aufgabe so lange braucht Zeit für diese Aufgabe zur Verfügung steht. Aus dem Grund ist es wichtig dass du die realistische Zeitvorgaben setzt und diese je nach Aufgabe auch variieren und verändern kannst. Hier kommt auch wieder das Tagesjournal ins Spiel mit dem du deine Fortschritte und Lernaufwände messen solltest. So lernst du, wie du in Zukunft an Aufgaben dieses Typus rangehen kannst.
Auch hier habe ich sehr gute Erfahrung mit der Pomodoro-Technik gemacht, da ich sämtliche Lerneinheiten in 25, 40,60 Minuten Blöcke geteilt habe.
Ich habe in der Regel alle meine Aufgaben in der von mir vorgegebenen Zeit geschafft.

Internet

Du musst recherchieren? Recherchierst du? Hast du eine Strategie zu recherchieren?

Ich habe sehr oft die Erfahrung gemacht, dass wenn ich recherchieren musste ich früher oder später wieder bei Facebook, Twitter, Google News oder sonst wo im Internet auf ähnlichen, zum Seiten gelandet bin. Die Ablenkung lauert überall.

Wenn du recherchieren musst, und hierzu das Internet brauchst dann solltest du dir eine Strategie hierfür zurecht legen. Es bietet sich die Pomodoro-Technik an, mit der du dich quasi selbst dazu verpflichtet eine gewisse Zeit bis zum Klingeln des Timers an einer Aufgabe zu arbeiten oder du kannst denen eine andere Strategie verwenden.

Wichtig ist das du das tust was zu tun ist !

Alle anderen Ablenkungen müssen eliminiert werden.

Freunde

Du wohnst im Studentenwohnheim und abends klingeln deine Freunde und Kommilitonen und haben eine ganz wichtige Frage an dich.
Herr Alter willst mit feiern gehen?
Oder Sie bitten dich um deine Hilfe. Da du hilfsbereit bist – hilfst du natürlich jedem. Das macht aber bei fünf Freunden die jeweils nur ein halbe Stunde Hilfe brauchen 2,5 Stunden.
Und weil du so ein cooler Kumpels bist, musst du abends mit den Jungs auch noch feiern gehen. Ihr betrinkt euch und kommt erst später in der Nacht wieder nachhause. Am nächsten Tag musst du erstmal ausschlafen. Und dieser Zyklus beginnt von neuem. Aus den zweieinhalb Stunden Hilfe für deine Kommilitonen sind jetzt 10 Stunden geworden.

Hier helfen klare Regeln!
Ich möchte von 10 bis 16 Uhr nicht gestört werden.

Schreibe diese Regel auf ein Post-IT und hänge es von außen und eine Tür. Nach 16:00 Uhr kannst du ihn gerne helfen.

Die Uhrzeiten sind natürlich rein fiktiv, du kannst natürlich deiner eigenen Zeiten hier festlegen.

Wichtig ist dabei auch, dass du diese Regeln deutlich und klar kommuniziert. Und eine mögliche Konsequenz bei einem Regelverstoß umsetzt.

Tags:80/20 Regel, Falsche Freunde, Party, Prioritäten setzen