Städtereise finanzieren

Städtereisen haben eine lange historische Tradition. Städte waren Ziel vieler Pilgerreisen. Die Grand Tour junger Adeliger hatte oft Städte als Ziel. Geschäfts-, Kongress- und Politikerreisen führten seit jeher meist dorthin (Beispiele: Konzil von Trient, Reichstage, Leipziger Messe, Wiener Kongress). Insgesamt ist die Entwicklung des Tourismus als Massenbewegung jedoch nicht an die kulturellen Besonderheiten von Städten gebunden. Vielmehr ging der frühe Massentourismus mit der Flucht aus Städten einher. Die Tourismusforschung hatte Städtereisen und den Städtetourismus lange Zeit als selbstverständlich betrachtet und nicht weiter berücksichtigt. Erst in den 1980er Jahren begann auch die Tourismuswissenschaft, sich mit Städtereisen zu befassen.

Städte als Reiseziele unterscheiden sich strukturell von Reisezielen am Meer oder im ländlichen Raum. In Städten ist die Differenz zwischen Reisenden und Bereisten als Zielgruppen für Angebote und Aktivitäten viel geringer als in ländlichen Destinationen oder in Resorts. Besondere Attraktionen sind oft gleichermaßen für beide Gruppen interessant. Je größer die Stadt ist, desto weniger wird man hier zwischen Besucher und Einwohner unterscheiden können. Kultur-, Gastronomie- und Unterhaltungsbetriebe sind in Städten selten direkt oder gar ausschließlich auf touristisches Publikum ausgerichtet, ähnliches gilt für städtische Frei- und Erholungsräume wie Parkanlagen, Vergnügungsparks, Zoos etc. Durch diese enge Verbindung und die gemeinsame Nutzung von Infrastruktur sind viele Fragestellungen, die den städtischen Tourismus betreffen, Bestandteil der allgemeinen Stadtpolitik und werden nicht vordergründig als touristische Fragestellungen behandelt.

Diese Entwicklung des Städtetourismus führt zunehmend zu einer verstärkten wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der Städtereisen auf Stadtquartiere hat, die über keine klassische Sehenswürdigkeiten verfügen, sondern die auf Grund der Dichte an kulturellen und kommerziellen (Einzelhandel, Gastronomie) Angeboten ein hippes Image besitzen. In diesem Zusammenhang wurde der Begriff Touristifizierung geprägt, der in Anlehnung an Gentrifizierung die Veränderung der Bewohner- und Angebotsstrukturen in Stadtteilen als Folge des zunehmenden Tourismus beschreibt.

Heute entdecken mehr und mehr Kunden die Vorteile verschiedener Investitionsmöglichkeit. Anlagen eignen sich als kurz- bis mittelfristig für kleinerer bis mittlerer Beträge. Um es einmal bildlich zu verdeutlichen, stellen Tagesgeldkonten bewachte und umzäunte Parkplätze dar, auf denen man sein Auto (die Investition) vorübergehend sicher abstellen kann. Ein Tagesgeldkonto ist ein reines Guthabenkonto, kann also nicht überzogen werden. Es eignet sich nicht für den normalen Zahlungsverkehr. Das bedeutet, es kann nicht für Abbuchungen oder Überweisungen genutzt werden. Das Geld auf dem Konto kann ohne Kündigungsfrist auf Wunsch des Kunden täglich ausgezahlt werden. In der Praxis dauert es aber meist 2 bis 3 Tage ehe das Geld auf ein bei der Eröffnung des Tagesgeldkontos angegebenes Referenzkonto überwiesen wird. Dabei handelt es sich häufig um ein Girokonto.

Bei jeder Geldanlage kommt es im Grunde genommen darauf an, mit dem angelegten Geld die höchste Rendite zu erzielen. Dazu sollte der clevere Kunde darauf achten, eine Anlageform zu wählen, deren Rendite über der aktuellen Inflationsrate liegt, da sie sonst an Wert verliert. Nicht alle Zinssätze, die von Banken mit Tagesgeldern angeboten werden, erfüllen diese Bedingungen. Am besten können sich die Verbraucher im Internet über die verschiedenen Anbieter und ihre Konditionen informieren. Die angebotenen Zinssätze weisen eine beträchtliche Streuung auf. Um die höchstmögliche Rendite zu erzielen, muss der Anleger eine klare Strategie befolgen und diese auch ohne Zögern anwenden. Viele Banken bieten zum Beispiel Kunden bei der Neueröffnung von Tagesgeldkonten einen höheren Zinssatz als ihren Bestandskunden an. Der höhere Zinssatz gilt allerdings meist nur für eine befristete Zeit, die häufig von 3 Monaten bis zu einem Jahr reichen kann. Danach sinkt der Zinssatz auf das für Bestandskunden übliche Niveau. Zusätzlich wird der höhere Zinssatz oft auch nur bis zu einer bestimmten Höchstanlagesumme gezahlt, die häufig bei 20.000 Euro liegt.

Der gewinnorientierte Anleger kann die Marketingstrategie der Geldinstitute für seinen eigenen Vorteil ausnutzen. Einer der größten Vorzüge des Tagesgelds als Geldanlage besteht ja in seiner Flexibilität und täglichen Verfügbarkeit. Darum sollte der Anleger sein Geld nur solange bei einer bestimmten Bank anlegen, wie er die günstigen Zinssätze für Neukunden genießen kann. Sobald die Zinsen sinken, ist es am besten, die Anlage zu kündigen und zu einer anderen Bank zu verlagern, die wiederum einen Neukundenbonus bietet. Sollte die zu investierende Summe über der Höchstgrenze liegen, ist es anzuraten, das Kapital auf mehrere Geldinstitute zu verteilen. Aus Gründen der Maximierung der Rendite sollten Anleger Tagesgeldkonten bevorzugen, bei denen die Zinsen monatlich ausgezahlt werden. Bei der Addierung dieser Zinsen zum Kapital kommt der Zinseszinseffekt zur Wirkung.

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